Es gibt die Art von Träumerei, die uns Visionen, Ideen und Mut aufbringt. Die Andere illusioniert uns in die falsche Richtung. Auch wenn auf den Strecken Blumen blühen, können sie auf dem Scheiterhaufen zerplatzen. Weitermachen oder aufgeben?
Zunächst die Themen Liebe & Partnerschaft und Bidlung & Karriere, in denen die häufigsten Wünsche und Fragen auftauchen, findet ihr hier von mir analysiert. Habt ihr Alternativantworten oder seid mit einer Aussage nicht einverstanden, bietet euch die Kommentar-Funktion Möglichkeit, Einspruch einzulegen.
Partner - Kinder - Hochzeit
Nirgendswo anders ist man so gerne blind, wie in der Liebe. Man genießt die Gemeinsamkeiten mit seinem Partner und einem ist egal, was andere davon halten. Es fühlt sich so unbeschreiblich richtig an. Es ist wie in einem Märchen. Glaubst du an Märchen? Aber an die Liebe glaubst du. Wie auch anders, du erlebst sie ja gerade. Jenachdem wie stark sie erwidert wird, entwickeln sich die Zukunftswünsche. Angenommen ihr wünscht euch Kinder und eine krönende Hochzeit. Das schöne I-Tüpfelchen einer großen Liebe. Kannst du dann bitte eben kurz einmal deine rosarote Brille abnehmen und dann versuchen abzuschätzen ob ihr für immer zusammenbleiben werdet? Hmm, nee lieber schnell wieder aufziehen. Der gruselige Gedanke, es nicht zu können, darf erst gar nicht zugelassen werden. Warum auch solch negative Gedanken, wenn man nur das Beste will. Also. Rosarote Brille wieder auf und weiter schwärmen. Schwääärmen. Schwäääääärmen.
Glücklich vor sich hinschwärmen. Bis du dein Glück toppen willst und wagst den ersten Schritt. „Schatz, ich komm jetzt zu dir." Oder es ist umgekehrt und dein Schatz will zu dir. „Hilfe" denkt sich einer von Beiden; Es wird jetzt ernst. Vielleicht auch erst im fortgeschrittenem Stadium, sprich „Schatz, ich wünsche mir ein Kind" oder „Willst du mich heiraten?".Habt ihr alles bis hierhin gemeistert und keinerlei Kummer in Sicht? Dann herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Glück! Aber weiterlesen schadet dennoch nicht. „Warum", ist die große Frage, weil dein Partner „stopp" gesagt hat. Oder vielleicht sogar „nein" zu dir. Oder du bist dir plötzlich darüber im Klaren geworden, dass du das alles eigentlich (noch) gar nicht willst. Die rosarote Brille wurde abgerissen, weil die unverbindlich schöne Träumerei sich plötzlich in einen bedrohlichen Ernst wandelte. Du kannst es selbst nicht fassen, wie es dir oder deinem Partner plötzlich so vorkommt. Aber ändern kannst du es auch nicht mehr. Und jetzt? Jetzt ist erstmal Schokolade- und Tränenmeer angesagt. Und dieses große Fragezeichen verfolgt dich bis in deine Alpträume.
Als Zurückgelassener hat man trotz allem Kummer auch noch die Aufgabe, ihm/ihr und sich selbst das „Warum" zu beantworten. Denn man will nicht das Schluss ist und kann es auch nicht so leicht verdrängen, im Gegensatz zum Täter, der sich länger Gedanken über die Trennung machen konnte und dir damit überraschend vor den Kopf stieß. Während du das verarbeitest, ist er/sie schon längst weitergezogen. Was ihn ihm/ihr vorgeht oder welche Ursachen es für diesen Entschluss gibt kann ich dir schlecht beantworten. Allgemein betrachtet kannst du einfach nur die Erfahrung mitnehmen, dass du das nächste Mal vielleicht doch einfach mal kurz deine rosarote Brille abnimmst. Dann siehst du nämlich „Oh, ich kann nicht sehen, wie lang das mit uns wird." Und was machen wir, wenn wir etwas nicht abschätzen können? -Richtig, wir gehen vorsichtig an die Sache heran. Genießen, die Zeit, wo es klappt. Sind aber auch auf einen möglichen Abbruch bereit. Jeder Zeit! Auch, wenn ihr frisch liiert mit einem Baby im Arm auf der Couch sitzt und euch anlächelt.
Warum kann plötzlich alles so anders sein?
Merke jedoch: Sollte dein Ex die zweite oder dritte Möglichkeit als Grund benutzen, finde den Wahrheitsanteil heraus indem du zurückdenkst: Hat mein Partner im Laufe der Zeit Wünsche geäußert, die er sonst nicht hatte oder auf bestimmte Verhaltensweisen plötzlich ablehnend reagiert? Beim dritten Punkt frage dich: Hab ich meinem Partner oft Dinge schöngeredet? Hat er oft Dinge mir zu Liebe getan, die er sonst nicht gemacht hätte? Ist dies nicht der Fall, kannst du davon ausgehen, dass er/sie ein feiges Arschloch ist. Und wenn da die ein oder andere Sache gewesen sein könnte, könnte es wohlmöglich schon die Antwort sein.
Jetzt willst du dich niewieder verlieben, stimmts? Oder zunächst wenigstens ersteinmal nicht. Wenn jedoch dieses Kribbeln wieder da ist, kannst du nicht widerstehen. Musst du auch nicht. Doch, bevor du dich wieder in das neue Abenteuer wagst, verdränge die Risiken nicht mehr. Halte sie dir auch nicht stets vor Augen. Lege einfach ab und an mal die rosarote Brille ab und sehe klar. Schaue deinen Partner an und sei dir bewusst; Es gibt keinen Garant für die Ewigkeit. Genießt eure gemeinsame Zeit und wenn ihr Bedenken habt, sprecht sie gleich an. Habt Kinder, heiratet, macht was ihr für richtig haltet. Aber belügt niemals euch selbst. Heiratet, wenn ihr euch Ewigkeit versprechen wollt. Glaube deinem Liebsten, dass er Kinder mit dir und die ganze Zukunft will. In dem Moment wollte er/sie es wirklich oder du warst naiv. Das Leben steckt voller Veränderungen, man lernt hier und da was dazu. Für die Zukunft zu leben lohnt sich nicht. Sie könnte morgen schon vorbei sein. Macht, was ihr JETZT für richtig haltet, bevor ihr bereut, es unterlassen zu haben. Die Konsequenzen werden euch zeigen, ob es richtig war. Und wenn es wieder ein Fehler war, dann kannst du es jetzt nicht mehr ändern. Lerne draus, steh auf, zieh weiter and live your life.. Lasse einfach nur den Traum von der Ewigkeit los und eine wachsende Liebe zur Liebe ist dir garantiert. Bald wirst du feststellen, dass auch die Liebe nicht immer alles richtig machen kann. Sie lernt auch bloß dazu und ist nicht mehr Arschloch, als du naiv warst.
Job & Karriere
Sänger, Model, Polizist, Pilot, Politiker, Schriftsteller, Kabarettist oder Tierarzt?
Du willst deinen Traum realisieren. Dich zu fragen, ob du die Gabe dazu besitzt, ist sinnlos. Wenn du fest im Glauben stehst, wird es dir nicht ausreden können. Sich das Recht darüber zu urteilen, kann sich jedoch auch nicht jeder herausnehmen. Es sei denn, du bewirbst dich. Wenn du selbstständig bist, kannst du machen was du willst. Da kannst du dich Sänger nennen, wenn du Daniel Küblböck heißt oder mit deinem eigenen TV-Sender die Leute beeinflussen. Jedoch wenn du wo angenommen werden willst, musst du bereit und fähig sein, dich anzupassen, denn als Angestellter bist du untergeordnet. Auch als armer Sänger oder Model bist du abhängig und musst dich ersteinmal hinaufarbeiten. Manchen gelingt das von 0 auf 100 und manche müssen ersteinmal klein anfangen. Wer nicht dazu bereit ist, klein anzufangen und eine Bruchlandung nach der Anderen im Eigenversuch erlebt, zusätzlich raten dir alle ab, dann solltest du zunächst erst einmal nachdenken. Nicht gleich aufgeben, könnte ja auch sein, dass du vor Neid/Antisymphatie/Missgunst abgelehnt oder dir abgeraten wird, obwohl du es voll drauf hast. Aber sei ehrlich zu dir. Alles Andere bringt dich kein Stück weiter. Vielleicht musst du zunächst einfach nur die Vorgehensweise ändern. Körpersprache, verbale Kommunikation, Respekt, Distanz, Haarschnitt...
Wenns dir hauptsächlich um das Singen geht, probiere es doch bei einer Band, der es hauptsächlich ums Spielen geht. Und gemeinsam sucht ihr euch dann einen Songwriter, dem es hauptsächlich um das Schreiben geht. Natürlich auch gut, wenn du mehreres kannst. Kannst du es wirklich oder willst du es können? Renne ruhig mit dem Kopf gegen die Wand. Nochmal, nochmal, nochmal. Bis du langsam aber sicher merkst, dass dir die Lust dazu vergeht. Geheilt von deinem Wahn bist du deshalb aber noch lange nicht. Sobald es wieder günstig scheint, wirst du wieder Anlauf nehmen. Hast du keine Lust etwas anderes zu machen oder willst du UNBEDINGT das, was du gerade nicht kriegen kannst? Frage dich, „Warum will ich das?" Willst du wirklich andere mit deiner Stimme begeistern? Oder bist du nicht von dem Hauch Glamour abgeneigt. Na, wer kann da schon nein sagen; Party, Chauffeur, Shoppen for free, Anerkennung. Aber für was denn Anerkennung? Für dein schauspielerisches Talent, als authentische Rolle einen interessanten Film auszufüllen? Oder für dein bloßes Ich? Warum bist du besonderer als andere? Was hebt dich von den anderen ab? Sind die anderen nicht so wertvoll wie du? Wenn nein, warum? Wenn das so wäre, hätten es andere denn dann nicht schon längst wahrgenommen und dich unterstützt? „Nein", sagst du dir. „Die Welt ist gegen mich, aber sie werden schon noch sehen, was ich alles kann und dann werden sie staunen und zu mir aufsehen." Was kannst du denn nun konkret? „Ja, mein Tanzstil ist ja nicht der Schlechteste... uuund ich treff die Töne."
Wow, scheinst ja eine echte Rarität zu sein. Was glaubst du wieviele andere Leute ebenfalls 20 % Aufstiegschance besitzen. Hast du den Leuten etwas zu erzählen? „Ja, zum Beispiel wie schwierig meine Vergangenheit war. Sie werden staunen, wie stark ich doch war." Sie werden wohl eher kehrt machen oder sich höchstens anhören, welche Fehler sie umgehen können, weil deren Vergangenheit auch nicht viel besser ablief. Dann werden sie ihr Leben weiterleben und dich weiterhin als einen von ihnen betrachten. Oder vielleicht auch bloß als kläglichen Loser, weil sie sich selbst auch als besonderer betrachten. „Jaaa, dann erzähle ich ihnen eben einfach was vom Leben." Insofern du etwas zu erzählen hast, gut so. Aber sei überzeugend, sonst hast du´s gleich verschissen. Wenn du es schaffst, Glückwunsch! -Du bist nun ein heuchlerischer Scheinheld in der affektierten Scheinwelt. „Ja, aber was soll ich denn sonst tun.." Wie wär´s einfach du selbst bleiben? Zu ersteinmal erkenne an, dass kein anderer Mensch weniger Wert ist als du. Wir alle hier sind auf der Welt und haben irgendeine Aufgabe oder können irgendeine Aufgabe ausführen. Was macht man da am Besten? Seinen Gaben nachgehen. Denn die machen Spaß! Wenn du erstmal herausgefunden hast, wieviel Kuchen backen Spaß bereiten kann und was du da alles schönes zaubern kannst, wirst du gar nicht mehr so oft an deine Entertainer-Karriere denken und somit automatisch zum Entertainer werden. Deine Freunde finden deine Torten ausgezeichnet. Einer beauftragt dich sogar für seine Hochzeit eine zu zaubern. Du denkst daran, eine eigene Konditorei zu gründen? Super, du hast einen reelen Traum. Jetzt fängst du erst zu kämpfen an. Das Andere war alles höchstens das Ankämpfen gegen die bittere Wahrheit. Jetzt kannst du stolz auf dich sein und den Menschen wirkliche etwas geben. Du hast dich selbst verwirklicht. Und nicht dein Schein-Ich.
„Was soll ich denn sonst machen?!"
Jetzt sag nicht, du hättest keine Gaben. Außgenommen natürlich von deinem einzigartigem Gesang ;). Wenn du noch zu schwach bist, um einzugestehen, dann gebe ich dir den Tipp: Werde 100 % Arschloch, box dich mit Ellbogen nach oben und halte dich dort. Anders wirst du es nicht schaffen. Kein Problem damit? Super, wir sehen uns in drei, vier Jahren. Vielleicht auch in 15, jenachdem wie besessen du dich da oben halten kannst und du mit deinen bezaubernden Talenten dein Geld verdienen kannst. Jedes Arschloch kann Geld verdienen.
Wenn du gerne deine Talente herausfinden willst, verzweifle nicht gleich, nur weil du nicht so recht weißt, was dir am Besten liegt. Jeder Mensch hat in seinem Leben Phasen der Leere. Wo er sich fragt, wofür er überhaupt lebt. Hast du keine Ahnung, dann lebe einfach dafür es herauszufinden. Denn sterben kannst du doch auch noch später oder? So unerträglich wie dein Leben dir auch grad erscheinen mag, nehme dir als erstes Ziel zufrieden zu werden. Das große Glück lässt du jetzt mal außen vor. Wenn du jetzt dran schnupperst, zieht es dich bloß wieder zu Grunde, wenn es dann wieder weiterzieht. Werde erstmal glücklich mit der Zufriedenheit. Bist du arbeitslos, gehe jobben. Nehm erstmal an, was gerade da ist. Gefällt dir das nicht? Frage dich warum. Magst du einfach nicht so gerne früh aufstehen und findest du es schwachsinnig, wenn du arbeitslos mehr Geld bekommst, als arbeitnehmend? Dann stelle dir vor, jeder würde so denken und seinen Job aufgeben. Woher soll dann noch dein Geld herkommen? Gehe einfach erstmal für eine Weile arbeiten. Gebe den Leuten das zurück, was du von ihnen bekommen hast, als es dir nicht so gut ging. Wenn es dir wieder sehr schlecht geht, nimmst du wieder etwas und ruhst dich aus. Es ist keine Schande, wenn du wieder aufstehst. Du kannst viel mehr machen, als dir alle einreden. Gerade für körperliche Arbeiten werden dringlich Leute gesucht. Nehme dir als Ziel, morgens pünktlich aufzustehen und an deiner Körpersprache zu arbeiten. Investiere in ein Verhaltensbuch, wenn du Ängste hast, auf andere zuzugehen. Bedenke, denen geht es garantiert nicht viel anders, als dir. Sonst wären sie auch nicht hier.
Interessante Geschichten könnt ihr austauschen. Es können sogar tolle Freundschaften entstehen. Dann plant ihr gemeinsam einen Aufstieg zum Beispiel in die kaufmännische Branche oder einfach in die neue Tupperabend-Connection. Findet Hobbys heraus, in dem ihr einfach alles ausprobiert. Oder mache das alleine und treffe auf Gleichgesinnte. Idioten gibt es überall in fast jeder Firma. Mache dir einen Gau daraus, zu analysieren, wie du diesem Klugscheißer am Besten den Wind aus den Segeln nehmen und ihn vor versammelter Mannschaft bloßstellen kannst. Merke -> Du bist kein Stück weniger Wert als der. Und wenn der meint, sich Frechheiten herausnehmen zu können, dann belehre ihm eines besseren. Du hast ja grad sowieso nichts besseres zu tun. Und außerdem macht das einen Heidenspaß. Lass gehessige, traurige, fröhliche, aggressive, genervte, coole, feurige Laune aus dir heraus. Wenn die Leute dich vorher nur als still und träge kannten, -natürlich werden sie dich dann erstmal anstarren. Aber schonbald wirst du ihnen Freude bereiten und als Mensch gegenüberstehen, der was zu erzählen hat. Du wirst geliebt und gehasst werden. Aber du lebst. Und das ist was zählt. Schließlich bist du ja deswegen hier :)
Alternativ kannst du Visum und Pass beantragen, durch die Welt reisen, ebenfalls viel ausprobieren, deine Lieblingsstadt finden, Interessen herausfinden und dich beliebig irgendwo niederlassen. Dafür brauchst du keinen Freund und kein Geld zwingend. Geld erwirtschaftest du dir währenddessen und Freundschaften schließen sich. Deine alten Freundschaften bleiben bestehen, wenn es wahre sind. Wenn sie sich als Flop entpuppen, sei froh, dass du es herausgefunden hast, bevor du hättest erfahren müssen, wie sie sich in schwierigen Situationen zu dir verhalten hätten. Wenn du das nicht eigentlich schon weißt. Gute Freunde werden verstehen, dass es wichtig für dich ist, eben diese Erfahrung zu machen. Es muss ja gar nicht für immer sein. Auch hier sei dir bewusst: Nichts ist für die Ewigkeit und sei offen für einiges. Halte nicht starr an dem fest, was du für richtig empfindest. Ob es richtig ist, wird sich erst entscheiden, nachdem du es oder anderes ausprobiertest.
Keine Schulbildung spielt eine Hauptrolle. Du willst Arzt werden, hast aber die Sonderschule besucht? Dann werde der erste Sonderschulabsolvent mit Doktortitel. Wie das funktionieren soll? Ganz einfach, in dem du deine Schule nun nachmachst. Ja, das ist die kleine Forderung, die dir niemand abnehmen kann. Und dann? Dann bist du der erste Arzt, der einmal auf der Sonderschule war. Was ist so falsch, nicht mindestens auf der Realschule gewesen zu sein? Du hattest eben nicht so eine reibungslose Kindheit, vll schlechte Erziehung und zündest halt deshalb etwas später. Dafür kannst du noch glühen, während andere längst denken zu alt für etwas zu sein. Du wirst am eigenem Leibe erfahren, dass man auch noch etwas mit 40 wert ist. Und vielleicht schaffst du deinen Realschulabschluss ja sogar schon mit 30. Oder mit 60 - egal. Dann ist dies eben dein Lieblingsziel. Einzigartig und besser als dauertraurig herumzugammeln. Du wirst das Studieren so aufregend finden und so dankbar dafür sein, wie ein Kind aus Afrika für die Schule ist. Was du anderen voraus hast, ist das frühere Randallieren, Eigenausprobieren, was die anderen brav unterlassen haben und jetzt heimlich noch davon träumen oder es halt eben dann ausleben. Den richtigen Zeitpunkt für alles was in der Zukunft liegt bestimmst du (mit).
Die Vergangenheit legst du ab in die Schublade der Erfahrung, -als Lernmittel, nicht um dich damit fertig zu machen, was bringt dir das. Es ist auch scheißegal, ob du hochintelligent oder bemindert bist. Fakt ist, dass du lebst und da das Beste rausholen kannst. Soviel, wie dir mit deinem Intellekt ist. Die Erkenntnis hochintelligent zu sein könnte dein Ego zu sehr stärken und die andere Erkenntnis könnte dich runterziehen. Du bist hochintelligent, wenn du es schaffst, zu erkennen, was du kannst. Weißt du wie wenige dazu in der Lage sind? Manche brauchen Jahrzehnte bis sie wirklich klarkommen, manche lernens nie. Selbst dein Bekannter, der Haus, Familie und Boot besitzt ist nicht unbedingt besser als du. Wer sagt, dass Haus, Familie und Boot das Wichtigeste sind. Klar, wenn man die Möglichkeit hat, eine Familie zu gründen, hat die höchste Priorität, aber nicht jeder findet einen Partner dazu. Und allein das zeigt doch schon, dass es das allein nicht sein kann im Leben oder? Deshalb kannst du auch als erfolgreicher Geschäftsmann den Schritt wagen, alles hinzuschmeißen, weil du eigentlich was ganz anderes willst. Zum Beispiel wie eine Imkerei funktioniert oder du willst deine eigene Hundepension eröffnen. Egal wie lang du für deinen falschen Traum gearbeitet hast, - es ist doch eher ein Erfolg von Illusionen loszukommen, als sie zu vollenden.
Jetzt grübelst du und fragst dich, „Was könnte mein erster Schritt sein?" Ich hab da 'ne Idee; Nicht krampfhaft danach suchen und verschwende deine Zeit erstmal. Geh mal wieder oder wie immer richtig fett feiern, tanze dir die Seele aus dem Leib, lass den Kater Kater sein am Sonntag und gehe Montag wieder zur Arbeit. Dann überlege, „Was würde ich als erstes ändern, wenn ich was ändern wollen würde?" Suche nach Alternativen, gehe Risiken ein, falle auf die Nase, halte Erfolge fest, prahl ruhig mal damit herum, mache unmögliches und wenn deine Mitmenschen dich für verrückt erklären, dann fasse es als Kompliment auf, den ersten erfolgreichen Schritt zu deinem Ich gefunden zu haben. Jetzt bist du anders und trotzdem du selbst. Du lebst dein Leben. Für deine Mitmenschen keine andere Definition als „verrückt". Aber komm auch mal wieder zurück zum Boden, um zu schauen, ob das was du da gerade machst, auch wirklich willst und nicht einfach Euphorie oder Verzweiflung ist. Wenn du einmal nicht mehr weiter weißt und befürchtest, wieder ganz nach unten zu fallen, gehe zum Psychologen. Du hast doch bis hierhin alles geschafft. Warum solltest du nicht auch noch das schaffen. Und sei es einfach die Neugierde herauszufinden, ob du den Psychologen verwirren kannst. Mach deine Augen jetzt auf. Du befindest dich bereits auf deinem Weg. Gerade noch im Stillstand. Jetzt gehst du den ersten Schritt. Am Besten zum Kühlschrank. Du nimmst dir Schlagsahne mit Schokolade, ist soviel wie du willst, rülpst und sagst dir: „Gut gemacht." Wenn du Tage später mehr Kilo auf der Waage siehst, jammerst du nicht herum oder beleidigst Models, sondern gehst einfach joggen. Ja genau, hier, jetzt, sofort. Mitten in Berlin oder außen am Waldrand. Alle Leute, die dich angucken, guckst du auch an. Dann erschreckst du sie, lachst dir ein Tränenmeer aus Glück und erkennst, wie spaßig das Leben sein kann.
It´s your way :)
(c) dolly1
Tags: Liebe, Schule, Job, Partnerschaft
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