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„Handgranate” löste Einsatz der Polizei aus

13.02.2010 um 20:59, von neptun, Kategorie: Allgemein
753 mal gelesen,

„Handgranate” löste Einsatz der Polizei aus

Emden. Der Fund einer vermeintlichen Handgranate hat gestern Vormittag in der Neutorstraße einen Einsatz der Emder Polizei ausgelöst. Sogar der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Polizei aus Oldenburg wurde hinzugezogen. Wenige Stunden später konnten die Experten allerdings schon Entwarnung geben: die „Stabhandgranate” hatte sich als alte, leicht angerostete Fettpresse entpuppt. Diesen Verdacht hatten die Finder anfangs zwar auch schon gehabt. Sicher waren sie sich da aber überhaupt nicht. Und die alarmierte Polizei auch nicht, und ging deshalb lieber auf Nummer sicher. Dachdecker und Zimmerleute einer Firma aus Larrelt waren bereits am Montag bei der Erneuerung eines Dachfirstes auf das „seltsame Ding” gestoßen. Seltsam war dabei auch, dass der schlanke, 56 Zentimeter lange und gefühlte zwei Kilogramm schwere Gegenstand an einem Bindfaden geknüpft und in einer alten Schürze gewickelt in einem Hohlraum zwischen Dachziegel und Holzspann „versteckt” war. Seit wann und von wem auch immer. „Wir haben das Teil aber erst einmal zur Seite gelegt”, sagte Marco Goemann von der Emder Firma Menne Dachsysteme der Emder Zeitung. Gestern riefen die Männer dann aber doch die Polizei. Irgendwie hatten sie ein komisches Gefühl bei der Sache. Das Gefühl war aber offenbar doch nicht so schlimm, dass Marco Goemann und seine Kollegen Peter Gazdecka, Arne Minack, Adam Blazejewski und Lehrling Mark Wegmann ihren seltsamen Fund gestern nicht doch noch eigenhändig aus vom Dachfirst auf die Straße und dann in ihren Firmen-Bully getragen hätten. Und da lag es nun. Bis die Chefin die Polizei rief. Die kam auch und war beim Anblick der „Handgranate” zunächst genauso ratlos wie die vier Handwerker an diesem Morgen. Einer der Beamten machte zunächst einmal ein Foto, das dann nach Hannover in die Zentrale des Kampfmittelräumdienstes geschickt wurde. Ebenso wie eine mehrstellige Zahlen- und Buchstabenkombination, die man unter Dreck und Rost gefunden hatte. Doch das brachte offenbar auch keine Klarheit in die ganze Angelegenheit. Also rückte ein Trupp der Kampfmittelbeseitiger aus der Außenstelle bei Oldenburg in Richtung Emden aus und nahm sich der Sache an. Gegen Mittag waren die Experten in der Neutorstraße - und nahmen die vermeintliche Stabhandgranate mit nach Oldenburg. Dort stellte sich aber schnell und nicht weniger offiziell heraus, dass es sich bei dem Findling tatsächlich um eine alte Fettpresse handelt. Die ganze Aufregung, die sich bei den Emder Handwerkern und bei der Emder Polizei von Anfang an in engen Grenzen gehalten hatte, war also umsonst gewesen. Was mit der Fettpresse in Oldenburg jetzt passiert und ob sie jemand vermissen wird, blieb gestern völlig offen.  

Quelle: Emder Zeitung online Ausgabe vom 11.02.2010.

www.emderzeitung.de/?id=20&nid=121555

Tags: polizei, hilfe, einsatz, tot, help, gefahr, hand, granate, splitter


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