141 Nitestars sind gerade online. Und was ist mit dir?
Artikel / Future Avenue - Auf dem Weg in die Gemeinsamkeit

Future Avenue - Auf dem Weg in die Gemeinsamkeit

29.06.2008 um 02:46, von dolly1, Kategorie: Allgemein
474 mal gelesen,

Oder auf dem besten Wege davon..

Egal wie und wo ihr euch gefunden habt und ob ihr euch finden wolltet oder nicht. Plötzlich stand er da. - Der Partner mit dem du dir dein Leben vorstellen kannst oder zumindest konntest. Wo dir klar war - Das ist er! Das ist Sie! Die frische Verliebtheitsphase ist eine wunderschönes I-Tüpfelchen. Doch so nach und nach will man mehr, -die Sehnsucht wird größer. Man merkt, wie man ohne den anderen weniger kann. Und die Angst macht sich nun bemerkbar, ob es überhaupt gut gehen kann, -ob es sich lohnt seine bisherige Sicherheit für einen Menschen zu riskieren, der dich jeder Zeit auch genauso gut mit Verletzungen treffen könnte, wie er dich mit seiner Liebe trifft. Ob es weitergehen kann. Ob es einmal aufhört. Oder ob man sich voneinander abhängig macht. Und überhaupt. Soll es das schon gewesen sein? Nicht, dass du an eurer Liebe zweifelst, aber plötzlich sind doppelte Bedürfnisse vorhanden. Doppelte Verantwortung und gemeinsame Entscheidungen. Kompromisse die deine Freiheit einschränken. Du kannst nicht einfach mehr tun was du willst ohne den anderen zu verletzen. Eine Zeit lang ist dir das gar nicht bewusst gewesen, weil du alles für deinen Schatz getan hättest, so rosa war die Welt vor Liebe.

Aber nun stellst du dir die Frage: "Bin ich überhaupt dazu in der Lage meinem Partner in dieser Größe Mann/Frau zu stehen?" Habe ich schon alles erlebt, was ich je erleben wollte und wenn nicht, -ist das mit meinem Partner möglich? Wenn nicht, was ist mir wichtiger? Und du merkst, es kommen allerhand Entscheidungen auf dich zu.

Vielleicht bist du aber auch einer der zuversichtlichen Sorte. Deine Vorstellungen würdest du dich sofort umzusetzen wagen. Du weißt, dass die Dinge, die du bislang noch nicht realisiert hast, sich durch die Liebe viel leichter realisieren lassen würden. Und da du ein unabhängiger Mensch bist, der die Risiken mit einplant, wärst du auch auf alle Eventualitäten vorbereitet. Eigentlich könnte es ja sofort losgehen. Doch worauf wartest du? Zufällig auf deinen Partner, der nicht so recht in die Gänge kommt? Was ist bloß los, fragst du dich. Und ihn ebenso. Doch eine klare Antwort kommt nicht. Jetzt beginnt das Rätselraten. Hat er Bedenken? Warum? Versuche es herauszufinden. Und wenn er blockt?

"Hach, wenn er/sie mich doch einfach in Frieden lassen würde. Ich kann es ihr jetzt nicht sagen. Ich weiß ja selbst nicht so genau. Ich kann ihr doch nicht sagen, dass ich an uns zweifel. Verdammt es kann doch nicht wahrsein, dass ich plötzlich nicht mehr weiß, was ich will." Und nun stehst du da und weißt nicht, wofür du dich entscheiden sollst. Wie wäre es mit kombinieren? "Schatz, ich will dich nicht enttäuschen, aber wir müssen es langsamer angehen als dir lieber ist." "Ich hoffe du kannst mich verstehen."

"Ich verstehe nicht so recht. Was meint er damit. Warum ist er plötzlich so. Liebt er mich nicht mehr? Oder weniger? Oder bin ich ihm langweilig geworden? Warum gibt er dann gleich auf und kämpft nicht. Er braucht seine Freiheit. Doch letztens war er doch noch so zuversichtlich, was uns betrifft. Was habe ich bloß falsch gemacht.."

Die Telefonate werden myseriöser. Die Tonlage enttäuschter, die Mails skeptischer. -Panik! Unangenehme Distanz folgt.

Der Eine lenkt sich ab, arbeitet so viel, dass er überhaupt noch kaum an irgendetwas denken kann, während der Andere nur noch dasitzt und denkt. Obwohl es eigentlich genau anders herum sein müsste. Derjenige der nicht versteht, wird auch nicht verstehen, wenn er seinen Partner bedrängt, gar klammert. Selbst wenn er es nicht macht, -sein Partner muss schon von selbst auf ihn zukommen. Also heißt es ablenken, ablenken, ablenken. Irgendwelche Dinge machen, auch wenn man seine Zeit viel sinnvoller zu nutzen wüsste. Kommt Zeit kommt Rat. Während der Verursacher der Fragen, -seiner eigenen und derer des Partners sich mal kurz hinsetzen und nachdenken sollte. Oder ist der Andere vielleicht ebenso Verursacher?

"Was könnte er/sie getan haben, dass ich mir plötzlich nicht mehr so sicher bin, -ich liebe ihn/sie doch.Warum liebe ich ihn? Was liebe ich an ihm? Könnte ich ihn noch mehr lieben lernen? Hat mein Partner geklammert?"

Stören dich vielleicht plötzliche Eigenschaften an deinem Partner, mit denen du dich schwertust? Aber sollte man nicht besser akzeptieren, dass der Partner andere Erfahrungen, Vorstellungen, Ansichten, Fähigkeiten, Wünsche haben kann als man selbst? Könnte diese Kleinigkeit zu einem so großem Problem werden, dass dir kein Sinn erscheint weiterzumachen? Dann geh oder kämpfe! Mit deinem inneren Schweinehund.

"Wird er mich verlassen?" Welchen Grund sollte er haben? Selbst wenn er einen Grund hat. Ist dieser berechtigt, bzw würdest du in einer Beziehung in der du dich verändern müsstest unglücklicher werden, als wenn du ihn gehen ließest? Oder hat er vielleicht Grund enttäuscht zu sein? Hast du in letzter Zeit mehr von deinen Sorgen gesprochen und ihn vielleicht sogar hängen lassen, wenn er sich gewünscht hätte, dass du an ihn denkst? Stellst du dich mit gewissen Dingen an, die nicht sein müssen oder erschwerst du ihm und dir nur einiges unnötig? Wenn ja, dann kämpfe du gefälligst mit deinem eigenem Schweinehund! Wenn er dich denn dann noch kämpfen lässt. Wenn nicht, lass ihn gehen! Was willst du anderes tun? Er wird schon zurückkommen, wenn es ein Fehler war. Und wenn nicht, dann hat es wohl nicht sein sollen.

-----------------------------------------------------------------------------------

Kompromisse

Wäre es nicht auch eine interessante Option wenn jeder von nun an ersteinmal unabhänig seine Erfahrungen weitermacht, die sie wieder interessant für den anderen machen. -Man hat sich mehr zu erzählen. Die Distanz erhält die Sehnsucht nach dem anderen in der Abwesenheit. Das Selbstvertrauen und die Unabhängikeit werden gestärkt. Man kann sich bewusst wieder für das Zusammenleben entscheiden oder einfach noch ein Weilchen fern bleiben. Wenn nicht sogar für immer nach Absprache. Du hast Teil an meinem Leben, und ich an deinem. Und dann leben wir wieder unsere Leben. Das müsst ihr sehen, ob ihr stark genug dafür seid. Und ob die Liebe groß genug ist, dass kein anderer wärenddessen dazwischen gelangen kann, wird sich zeigen.

Dein Partner ist momentan nicht mehr als nett für dich. Trennen willst du dich aber auch nicht, denn schön ist es ja doch irgendwie gewesen und wenn du dir mit jemanden eine Zukunft vorstellen kannst, dann mit ihm. Dann geht doch einfach den Kompromiss ein, gemeinsame Projekte zu entwickeln. Klingt banal, -wie ein Abkommen. Seht es als Liebesabkommen. Projekte, die die gemeinsamen Interessen beinhalten. Sei es Urlaub, Sport oder ein Hilfsprojekt für andere. Zeigt euch, dass ihr euch aufeinander verlassen und aufeinander bauen könnt. Irgendwann verziehen sich dann die ganzen angesammelten Zweifel von selbst. Oder sie bestätigen sich und eine Erkenntnis ist da. Der Einzelne bekommt die Bestätigung, auch alleine zufrieden sein zu können und alleine überlebensfähig zu sein. Und zusammen bekommt ihr das Gefühl ein Paar zu sein.

Sobald sich die Sorgen lösen, können die Schmetterlinge sich wieder entfalten. Denn welches Flugzeug kann schon unbeschwert fliegen, wenn Gewitter und Unwohl in der Umgebung liegen. Das ist nicht so schlimm, wenn die Gefühle mal über einen Zeitraum Achterbahn fahren. Hauptsache sie kommen wieder. Und das kommen sie von ganz alleine, wenn man die Beziehung vor Routine nicht ersticken lässt. Hach, was für eine aufregende Vorstellung nicht? Nocheinmal so verboten spannend wie ganz am Anfang. Und das immer und immer wieder auf neue Art und Weise bietet einen Höhepunkt nach dem anderen. In zweier Art und Weise.

Was ist mir wichtig? -Wünsche äußern

"Ich würde gern mehr Zeit mit dir verbringen." "Aber ich würde gerne mehr Zeit mit mir verbringen." "Ich würde gerne mit dir in den Urlaub fahren." "Ich würde gerne mit meinen Freunden in den Urlaub fahren." "Ich würde gerne in deiner Nähe wohnen." "Ich möchte für ein Jahr ins Ausland."

Das sind alles berechtigte Wünsche, die man aktzeptieren sollte, da der Partner dir sonst nachher vll noch vorwirft Schuld daran zu sein, dass er seine Träume dir zu Liebe aufgegeben hat. Und wenn du ihn dazu überredet hast, bist du auch Schuld. Besser ist es ihn oder sich zu lassen. Erfahrungen bestimmen den Wert, die Pointe und die Fortsetzung. Wichtig ist auch, was Priorität hat. Job, Bildung, Familie, Freunde. Natürlich bist du ihm wichtig. Jedoch gibt es auch Menschen und Dinge, die ihm schon wichtig waren, als es dich noch gar nicht in seinem Leben gab. Er wird dich bald genauso lieben. Vernachlässigt er seine Freunde für dich oder würde sie dir zu Liebe sogar aufgeben, wasche ihm den Kopf. Ebenso mit Job und das was er hat. Mache ihm klar, was er da aufs Spiel setzen könnte. Wünsche dir doch einfach von ihm, dass er sein Umfeld behält, so dass er in Notsituationen wie Krise, Aulandsarbeiten oder Trennung noch Rückhalt hat. Es ist hart, aber nur so öffnest du ihm die Augen und schon bald wird er feststellen, dass du es nur gut mit ihm meinst.

Beide Partner sollten sich jeden Tag darum bemühen, am anderen Positives zu entdecken. Liebe hat nichts mit stetiger Erfüllung von Erwartungen zu tun. Es ist wichtig Wünsche zu äußern und die Unterschiedlichkeit vom Partner zu akzeptieren. Ebenso vom Vorteil ist die Fähigkeit, konstruktiv zu streiten, ohne den anderen zu missachten oder zu diskriminieren und ebenso möglichst früh seine Unzufriedenheit anzumelden. Entscheidend für eine liebevolle Partnerschaft ist, wie stark es uns gelingt, das Positive zu erhalten und zu genießen und mit den Schwächen zu leben.

Wenn deinem Partner und dir das möglich ist, dann gratulation und weiterhin alles Gute! Wenn du dir das jedoch noch nicht einmal vorstellen kannst, dann ist es besser wenn du jetzt gehst und es ihm genauso klarmachst damit er versteht. Ob du deinen Partner und dein Partner dich wirklich vermissen wird, wird sich schon früh genug zeigen. Und dann kannst du dir vielleicht sogar ganz andere Dinge vorstellen. Dinge, die du dir bisher nicht zugetraut hast.

Tags: dolly1


Kommentare

Kommentare lesen können nur Mitglieder.
Hier kannst du eines werden.

Kommentar schreiben



Bookmarken

blinkbits BlinkList blogmarks co.mments connotea del.icio.us Furl Ma.gnolia Reddit Spurl YahooMyWeb Mister Wong

Diese Buttons verlinken zu Diensten auf denen ihr Webseiten bzw. Artikel speichern und austauschen könnt.