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Amok-Läufer von Winnenden wurde offenbar massiv gemobbt

13.09.2009 um 01:23, von marus, Kategorie: Allgemein
518 mal gelesen,

Eltern wurden auf Gefahr von Gewaltspielen hingewiesen

Der 17-jährige Amokläufer von Winnenden, Tim K., wurde offenbar schon lange vor der Bluttat im März von Mitschülern massiv gemobbt. Diesen Vorwurf habe die Nachhilfelehrerin Tims in einem Kondolenzschreiben an die Eltern gegenüber Lehrern und Mitschülern der Albertville-Realschule erhoben, berichtet der "Focus". Dem "Spiegel" zufolge hatten Jugendtherapeuten Tims Eltern auf die Gefährlichkeit der Gewaltspiele hingewiesen, die ihr Sohn konsumierte. Tim habe zudem erreicht, dass sein Vater mit ihm 1000 Schuss Munition für die spätere Mordwaffe kaufte. Tim litt laut "Focus" an seiner ehemaligen Schule unter massiven Versagensängsten und habe zu zittern begonnen, wenn die Lehrer ihn aufriefen. Schon auf dem Schulweg sei Tim von Mädchen gehänselt worden und habe durch die vielen Verletzungen den Glauben an sich und die Menschen verloren, wie es laut dem Kondolenzschreiben und Erkenntnissen der Polizei hieß. In Internet-Chats habe seine jüngere Schwester geklagt, dass Tim sich seit seinem 14. Lebensjahr verändert habe. Die Schulprobleme hätten ihn belastet. Zuletzt sei er wegen schlechter Noten in Tränen ausgebrochen. Ähnlich wie ihre Oma habe die Schwester den Bruder für manisch depressiv gehalten. Laut "Spiegel" hatten Tim K. und sein Vater, die beim Amok-Lauf benutzte Munition sieben Wochen zuvor gemeinsam gekauft. Tim habe die 1000 Schuss bezahlt und erklärt, die Munition sei ein Geschenk für seinen Vater, nachträglich zum 50. Geburtstag, wie es in den polizeilichen Ermittlungsakten hieß. Der Vater habe sich sehr über die Fürsorglichkeit seines Sohnes gefreut, habe die Mutter der Polizei gesagt. Dem weiteren Bericht zufolge hatten Jugendtherapeuten, bei denen Tim K. ab Frühjahr 2008 zur Behandlung war, den Eltern geraten, "das Spielen am PC beziehungsweise das Filmeschauen zu reduzieren". Tim beschäftige sich zuviel mit Gewalt verherrlichenden Filmen, die nicht für seine emotionale Reife geeignet seien. Tim hatte laut "Spiegel" viele der Filme und Videospiele, die erst ab 18 Jahren erhältlich sind, von seinen Eltern geschenkt bekommen. Der psychiatrische Gutachter Reinmar du Bois gehe nun davon aus, dass Tims Ego-Shooter-Spiele Einfluss auf den Amok-Lauf hatten.

www.nachrichten.com

Tags: mobbing, ego, amok, tod, tot, spiele, gewalt, winnenden, amoklauf, mob, shooter, gewaltspiele


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